Goldfieber bezeichnet das Phänomen, wenn ein Schütze nervös oder verkrampft wird, sobald er besonders nah am Zentrum („Gold“) der Zielscheibe liegt. Typisch ist, dass man es jetzt perfekt machen will. Dadurch wird die Bewegung hektisch, der Schuss wird gehalten, verzögert oder gerissen und der Pfeil verliert an Genauigkeit (landet nicht mehr im Gold). Goldfieber ist also weniger ein technisches, sondern eher ein mentales Problem – oft ausgelöst durch Erwartungsdruck oder zu starkes Fokussieren auf das Ergebnis.

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